KOMPAN Spielinstitut

Das KOMPAN Spielinstitut ist KOMPANs Spiel-Fachzentrum

Das Institut sammelt Daten von und arbeitet auf internationaler Ebene mit Universitäten, Forschern und Fachleuten aus dem Spielplatzbereich zusammen, um ständig neue Erkenntnisse zum Thema Spiel zu gewinnen. Da sich ein Großteil dieses Wissens auf die Bedürfnisse der Nutzer bezieht, arbeitet das Institut immer wieder mit Nutzern aller Altersgruppen zusammen, um wichtiges Feedback zu den Produktinnovationen zu erhalten.

Das KOMPAN Spielinstitut führt Studien im Bereich der spielerischen, kindlichen Entwicklung durch. Der Hauptfokus liegt dabei darauf, wie gutes Spieldesign Kinder, Familien und Kommunen zum Spielen, Interaktion und Lernen motivieren kann. 

SPIEL & KÖRPERLICHE AKTIVITÄT

Körperliche Aktivität sollte in Relation zum Lebensalter stehen. Von frühester Kindheit bis hin zum jungen Erwachsenenalter  durchlaufen Kinder verschiedene Stufen der körperlichen Entwicklung. Sie entwickeln ihre motorischen Fähigkeiten wie z.B. den Gleichgewichtssinn. Sie trainieren ihre Muskelkontrolle und Kraft. Sie verbessern ihre Knochendichte durch körperliche Aktivität und verbessern auch noch ihre Kondition. Es bedarf eines abwechslungsreichen Spielangebots, um die gesamte Bewegungsbandbreite zu unterstützen und abzurufen – repetitive Bewegungen reichen nicht aus.

Die Schreibtischstudien des KOMPAN Spielinstituts zeigen, dass sich freiwillige, intensive körperliche Aktivität bei Kindern am besten im Spiel hervorrufen lässt. Studien zeigen, dass freizugängliche und gut geplante Kindergartenspielplätze die Aktivität der 3-6Jährigen um 33% gegenüber der von Kindern in den Kontrollkindergärten steigern.

SPIELEN & LERNEN

Kinder lernen über das Spiel. Über die Jahre verändert sich das, was sie lernen. Im frühen Kindesalter fördert das Spiel vor allem die exekutiven Funktionen des Gedächtnisses und der Selbstregulation sowie grundlegende Lebenskompetenzen und Wissen. Kommen Kleinkinder ins Vorschulalter, sollte durch das Spiel das Erlernen komplexerer kognitiver Prozesse wie abstraktes Denken, Problemlösung, Planung oder zielgerichtetes Verhalten gefördert werden. Spiele sollten an Komplexität zunehmen, um vom Kind mehr Denk- und Gedächtnisleitung sowie Selbstregulation einzufordern. Vorpubertierende verbessern durchs Spiel ihre exekutiven Fähigkeiten: Sie werden bessere Strategen und können Verhalten und Aktionen zielgerichteter planen. Diese Entwicklungen werden durch Spiele, insbesondere Rollenspiele unterstützt.

SPIELEN & INTERAKTION

Positive soziale Interaktion ist der Grundstein jeder funktionierenden Gesellschaft. Immer mehr Familien leben in Städten. Für Stadt-Familien sind Spielplätze freie und spaßbringende Bereiche, in denen man zusammen eine positive Zeit verbringen, körperlich aktiv sein und sich durch den Austausch mit anderen die Vorzüge der Gemeinde zu Eigen machen kann. KOMPANs großes Angebot an Spiellösungen unterstützt die positive Interaktion innerhalb aller Altersgruppen und deren Fähigkeiten. Das universelle Design unterstützt soziale Inklusion, indem es Platz für alle Fähigkeiten und Altersgruppen bietet.

Erfahren Sie mehr über die Arbeit des KOMPAN Spielinstituts: